Art. 13 Abs. 1 BV
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VGer ZH VB.2025.00641 · 02.09.2026AbgewiesenEin nicht obhutsberechtigter ausländischer Elternteil hat keinen Anspruch auf eine Aufenthaltsbewilligung im umgekehrten Familiennachzug gestützt auf Art. 8 EMRK, wenn sein Verhalten in der Schweiz infolge mehrfacher Straffälligkeit und Verschuldung nicht als tadellos gelten kann. Die kumulative Erfüllung aller drei Voraussetzungen…VGer ZH VB.2026.00414 · 26.08.2026AbgewiesenEine frühere strafrechtliche Verurteilung wegen qualifizierter Drogendelikte schliesst eine spätere Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung nicht aus; bei einer Neubeurteilung muss die Behörde jedoch eine umfassende Interessenabwägung vornehmen, in der der Zeitablauf seit dem Widerruf in Relation zum nach wie vor bestehenden öffentlichen…VGer ZH VB.2025.00666 · 09.07.2026AbgewiesenDas Verwaltungsgericht verneint den Aufenthaltsanspruch eines chinesischen Staatsangehörigen nach Art. 50 Abs. 1 lit. b AIG, weil er seit rund vier Jahren keinen persönlichen Kontakt zu seiner Schweizer Tochter hatte und damit die affektiv enge Beziehung fehlt. Die öffentlichen Fernhalteinteressen überwiegen das private Interesse am…VGer ZH VB.2026.00118 · 28.05.2026Teilweise gutgeheissenDie Eingrenzung einer ausländischen Person auf das Gebiet einer einzigen Gemeinde ist unverhältnismässig und unzumutbar, wenn eine enge, gelebte Beziehung zu einem kleinkindlichen Kind besteht und die Unterkunft sowie die örtlichen Verhältnisse keine kindergerechten Kontakte ermöglichen. Der Rayon ist in solchen Fällen auf das Gebiet zu…VGer BE 100 2024 385 · 26.05.2026RückweisungBei anerkannten Flüchtlingen mit Asyl, denen eine Ausreise in den Drittstaat nicht zumutbar ist, rechtfertigt die Geburt eines gemeinsamen Kindes in Verbindung mit der prekären Lage der Mutter als alleinerziehende Flüchtlingsfrau im Drittstaat einen nachträglichen Familiennachzug nach Ablauf der Nachzugsfrist gemäss Art. 47 Abs. 4 AIG;…VGer ZH VB.2025.00155 · 16.04.2026AbgewiesenDie Nichtverlängerung der Aufenthaltsbewilligung ist verhältnismässig, wenn eine ausländische Person trotz ausländerrechtlicher Verwarnung weiterhin in erheblichem Mass mutwillig Schulden anhäuft und sich dabei insgesamt ungenügend um die Sanierung der finanziellen Situation bemüht. Das öffentliche Interesse an der Wegweisung überwiegt…VGer ZH VB.2025.00409 · 19.03.2026AbgewiesenDer Widerrufsgrund der längerfristigen Freiheitsstrafe nach Art. 62 Abs. 1 lit. b AIG ist auch bei ausländischen Strafurteilen erfüllt, wenn die Delikte nach schweizerischer Rechtsordnung strafbar wären und für vergleichbare Taten ebenfalls eine überjährige Strafe zu erwarten wäre. Das öffentliche Fernhalteinteresse überwiegt das…VGer ZH VB.2025.00763 · 25.02.2026AbgewiesenDie Niederlassungsbewilligung erlischt nach Art. 61 Abs. 2 AIG automatisch und von Gesetzes wegen, sobald sich eine ausländische Person mehr als sechs aufeinanderfolgende Monate im Ausland aufhält, ohne ein Gesuch um Aufrechterhaltung zu stellen – unabhängig von den Gründen der Abwesenheit. Eine Berufung auf den Schutz des Privatlebens…VGer BE 100 2024 43 · 02.02.2026AbgewiesenDer Widerruf der Niederlassungsbewilligung und die Wegweisung wegen erheblicher und dauerhafter, überwiegend selbstverschuldeter Sozialhilfeabhängigkeit (Art. 63 Abs. 1 Bst. c AIG) sind trotz einer Aufenthaltsdauer von 32 Jahren und familiärer Bindungen an die Schweiz verhältnismässig (Art. 96 AIG, Art. 8 Ziff. 2 EMRK, Art. 36 Abs. 3…VGer ZH VB.2025.00542 · 17.12.2025GutgeheissenDas Verwaltungsgericht bejaht wichtige familiäre Gründe für einen nachträglichen Familiennachzug gemäss Art. 47 Abs. 4 AIG, wenn die Tochter bereits seit fast zwei Jahren legal in der Schweiz lebt, ihr Lebensmittelpunkt sich von der Mutter zum Vater in der Schweiz verlagert hat und ihre sprachliche und soziale Integration…VGer ZH VB.2025.00325 · 15.10.2025AbgewiesenWer einen nachehelichen Aufenthaltsanspruch wegen häuslicher Gewalt nach Art. 50 Abs. 1 lit. b AIG geltend macht, muss die Gewalt rechtsgenüglich glaubhaft machen; blosse Parteibehauptungen und ein erst mehr als ein Jahr nach der Trennung erstellter Beratungsstellenbericht genügen dafür nicht. Die Nichtverlängerung der…VGer ZH VB.2024.00341 · 02.07.2025AbgewiesenFür den umgekehrten Familiennachzug nach Art. 8 EMRK und Art. 13 Abs. 1 BV ist ein tadelloses Verhalten des obhutsberechtigten Elternteils erforderlich; schuldhafter Sozialhilfebezug über Jahre hinweg schliesst ein solches aus. Das öffentliche Interesse an der Beschränkung der Sozialhilfelasten überwiegt das private Interesse am…VGer ZH VB.2025.00381 · 24.06.2025AbgewiesenVolljährigen Kindern steht aus Art. 8 EMRK nur dann ein Aufenthaltsanspruch bei ihren Eltern zu, wenn ein besonderes, personenspezifisch ausgerichtetes Abhängigkeitsverhältnis besteht; rein emotionale, spirituelle oder religiöse Bindungen genügen nicht. Die Verweigerung der Aufenthaltsbewilligung für einen 42-jährigen Sohn verletzt…VGer ZH VB.2024.00586 · 19.06.2025AbgewiesenWird ein Gesuch um Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung mehr als zwei Jahre nach Ablauf der Gültigkeitsdauer ohne entschuldbaren Grund eingereicht, gilt die Bewilligung gemäss Art. 61 Abs. 1 lit. c AIG als erloschen. Ein Anspruch auf Neuerteilung gestützt auf das Recht auf Achtung des Privatlebens nach Art. 8 Abs. 1 EMRK setzt eine…VGer ZH VB.2024.00745 · 05.06.2025AbgewiesenEin nachträglicher Familiennachzug ausserhalb der gesetzlichen Fristen (Art. 47 Abs. 4 AIG) setzt wichtige familiäre Gründe voraus; eine Familie, die freiwillig jahrelang getrennt gelebt hat, bringt damit ihr beschränktes Interesse an einem gemeinsamen Familienleben in der Schweiz zum Ausdruck, sodass die angestrebte…VGer ZH VB.2024.00656 · 22.05.2025AbgewiesenBei volljährigen Kindern mit Behinderung begründet Art. 8 Abs. 1 EMRK nur dann ein Aufenthaltsrecht in der Schweiz, wenn ein besonderes Abhängigkeitsverhältnis besteht und die Pflege zwingend durch die anwesenheitsberechtigte Mutter erbracht werden muss; selbst dann überwiegen die öffentlichen, insbesondere fiskalischen Interessen, wenn…VGer ZH VB.2025.00124 · 07.05.2025AbgewiesenDie Niederlassungsbewilligung erlischt nach Ablauf der behördlich gewährten Aufrechterhaltungsfrist von Gesetzes wegen automatisch; auf die Gründe der Verspätung kommt es nicht an. Ein persönlicher Härtefall kann nicht für eine bloss künftig drohende, derzeit nicht eingetretene Situation geltend gemacht werden.VGer ZH VB.2024.00499 · 10.04.2025GutgeheissenDie Nichtverlängerung einer Aufenthaltsbewilligung erweist sich als unverhältnismässig, wenn das private Interesse an der Aufrechterhaltung einer gelebten Vater-Kind-Beziehung und der lange Aufenthalt in der Schweiz das öffentliche Interesse an der Wegweisung überwiegen.VGer ZH VB.2024.00383 · 27.03.2025AbgewiesenVolljährige Kinder können aus dem Recht auf Familienleben (Art. 8 Abs. 1 EMRK, Art. 13 Abs. 1 BV) nur dann einen Nachzugsanspruch zu ihren in der Schweiz anwesenheitsberechtigten Eltern ableiten, wenn eine personenspezifische Betreuungs- oder Pflegebedürftigkeit nachgewiesen ist, die über eine alters- und krankheitsbedingte…VGer ZH VB.2024.00468 · 27.03.2025AbgewiesenEin volljähriger Sohn (über 18 Jahre) hat keinen Anspruch auf Familiennachzug nach Art. 44 Abs. 1 AIG; ein aus Art. 8 Abs. 1 EMRK oder Art. 13 Abs. 1 BV abgeleiteter Nachzugsanspruch setzt ein besonderes, personenspezifisches Abhängigkeitsverhältnis voraus, das durch eine vage psychische Diagnose ohne belegten Betreuungsbedarf nicht…VGer ZH VB.2024.00469 · 26.02.2025Teilweise gutgeheissenNach einem zehnjährigen rechtmässigen Aufenthalt in der Schweiz kann Art. 8 EMRK grundsätzlich auch für die Neuerteilung einer Aufenthaltsbewilligung herangezogen werden, sofern die betroffene Person besonders intensive berufliche oder soziale Bindungen in der Schweiz nachweist und die Ausweisung angesichts der bestehenden Interessen…VGer ZH VB.2024.00565 · 26.02.2025AbgewiesenDie Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung nach Art. 50 Abs. 1 lit. b AIG setzt den rechtsgenüglichen Nachweis häuslicher Gewalt voraus; pauschale Behauptungen ohne konkrete, zeitlich und inhaltlich substantiierte Belege genügen der Beweislast nicht. Die Nichtverlängerung erweist sich als verhältnismässig, wenn die soziale…VGer ZH VB.2024.00662 · 06.02.2025GutgeheissenDie Wegweisung eines erstmals ohne Visum eingereisten brasilianischen Staatsangehörigen aus dem gesamten Schengen-Raum und der EU erweist sich als unverhältnismässig, wenn der Betroffene seit Jahren seinen Lebensmittelpunkt im Schengen-Raum hat, kooperativ und geständig war und das öffentliche Interesse an der Ausdehnung der Wegweisung…VGer ZH VB.2024.00321 · 27.11.2024AbgewiesenVerletzen Beschwerdeführende ihre Mitwirkungspflicht nach Art. 90 AIG krass, indem sie trotz wiederholter Aufforderung keine vollständige Buchhaltung und kein Kassabuch einreichen, so können die behaupteten Einkünfte nicht berücksichtigt werden und die Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung zum Familiennachzug nach Art. 43 Abs. 1 lit. c…VGer ZH VB.2024.00428 · 06.11.2024AbgewiesenErhebt ein vollmachtslos handelnder Dritter Rekurs gegen den Widerruf einer Aufenthaltsbewilligung EU/EFTA und wird die einverlangte Vollmacht nicht fristgerecht nachgereicht, ist auf den Rekurs mangels Nachweises des Vertretungsverhältnisses zu Recht nicht eingetreten worden. Eine behördliche Fehlauskunft begründet nur dann…VGer ZH VB.2024.00134 · 16.10.2024AbgewiesenEine verspätet eingereichte Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung führt nicht zum definitiven Untergang des Bewilligungsanspruchs, wenn die Verspätung auf blosse Fahrlässigkeit zurückzuführen ist; voraussetzt aber, dass der weitere Verbleib auch bei rechtzeitiger Gesuchstellung zu bewilligen gewesen wäre und keine Widerrufsgründe…VGer ZH VB.2024.00304 · 25.09.2024AbgewiesenDie Nichtverlängerung der Aufenthaltsbewilligung eines drittstaatsangehörigen Elternteils ist rechtmässig, wenn dieser seine gerichtlich festgesetzten Unterhaltspflichten gegenüber seinem in der Schweiz anwesenheitsberechtigten Kind schuldhaft nicht erfüllt und damit die besonders enge wirtschaftliche Beziehung im Sinne von Art. 8 EMRK…VGer BE 100 2023 68 · 19.09.2024AbgewiesenVorläufig aufgenommenen Ausländern mit langjährigem Schweizer Aufenthalt kann gestützt auf Art. 8 EMRK ein Regularisierungsanspruch zustehen; dieser wird bei fehlender Beachtung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung sowie ungenügender Integration verweigert. Die Interessenabwägung nach Art. 8 Ziff. 2 EMRK und Art. 36 Abs. 2 und 3 BV…VGer ZH VB.2023.00684 · 29.08.2024GutgeheissenBei einer Nichtverlängerung der Aufenthaltsbewilligung nach Auflösung einer weniger als drei Jahre dauernden eingetragenen Partnerschaft überwiegt das private Interesse am Verbleib in der Schweiz das öffentliche Interesse an einer restriktiven Einwanderungspolitik, wenn der Betroffene überdurchschnittlich integriert und langjährig in…VGer ZH VB.2024.00267 · 21.08.2024AbgewiesenEin Aufenthaltsanspruch nach Art. 8 Ziff. 1 EMRK für volljährige Kinder setzt ein bestehendes, personenspezifisch ausgerichtetes Abhängigkeitsverhältnis zur in der Schweiz anwesenheitsberechtigten Bezugsperson voraus; die blosse Betreuungsbedürftigkeit genügt nicht, solange die Pflege durch eine andere Person tatsächlich sichergestellt…VGer ZH VB.2023.00552 · 11.07.2024AbgewiesenEine ausländische Person, gegen die ein zwölfjähriges Einreiseverbot besteht, hat auch nach sechsjährigem Wohlverhalten noch keinen Anspruch auf materielle Neubeurteilung eines Familiennachzugsgesuchs, solange das Einreiseverbot läuft und die früheren schwerwiegenden Straftaten das Fernhalteinteresse nach wie vor überwiegen. Die…VGer ZH VB.2024.00264 · 03.07.2024AbgewiesenEin nicht obhutsberechtigter ausländischer Elternteil hat keinen Aufenthaltsanspruch nach Art. 50 Abs. 1 lit. b AIG, wenn keine besonders affektive Beziehung zum Kind nachgewiesen werden kann; wiederholte Delinquenz, welche die Kinder verängstigt und den Kontakt dauerhaft unterbrochen hat, schliesst eine solche Beziehung aus. Die…VGer ZH VB.2023.00740 · 29.05.2024AbgewiesenLiegen gewichtige Indizien für eine Scheinehe vor (Bigamie zum Zeitpunkt der Eheschliessung, Hinweise auf Vermittlung der Ehe gegen den Willen des Beschwerdeführers, Fortführung der früheren Partnerschaft, widersprüchliche Aussagen), obliegt es dem Beschwerdeführer, diese Vermutung durch Gegenbeweis oder erhebliche Zweifel zu…VGer ZH VB.2024.00161 · 08.05.2024AbgewiesenDer Anspruch auf Familienleben nach Art. 8 EMRK schützt ausserhalb der Kernfamilie nur dann ein Aufenthaltsrecht in der Schweiz, wenn ein besonderes Abhängigkeitsverhältnis besteht, das durch eine Unterstützungsbedürftigkeit belegt wird, die allein von der in der Schweiz anwesenheitsberechtigten Person geleistet werden kann; bei einem…AppGer BS VD.2023.147 · 03.05.2024Teilweise gutgeheissenBei der Prüfung eines nachehelichen Aufenthaltsanspruchs nach Art. 50 Abs. 1 lit. b AIG ist das Kindeswohl als gewichtiges Element in die Interessenabwägung gemäss Art. 8 EMRK und Art. 36 BV einzubeziehen; überwiegt das Interesse des Kindes an der fortgesetzten Anwesenheit des Elternteils das öffentliche Fernhalteinteresse, erweist sich…VGer ZH VB.2023.00699 · 21.02.2024AbgewiesenWer trotz angemessenen Einkommens und wiederholter ausländerrechtlicher Verwarnungen nur einen Bruchteil seines Überschusses zur Schuldentilgung aufwendet, handelt mutwillig und erfüllt die Widerrufsgründe gemäss Art. 62 Abs. 1 lit. c und d AIG. Das öffentliche Fernhalteinteresse überwiegt in einem solchen Fall die privaten Interessen…VGer ZH VB.2023.00364 · 08.02.2024GutgeheissenEin nachträglicher Familiennachzug nach Ablauf der Fristen nach Art. 47 Abs. 1 AIG ist nur bei wichtigen familiären Gründen zulässig; diese sind im Einzelfall unter Abwägung des öffentlichen Interesses an der Einwanderungsbegrenzung und des privaten Interesses am Familienleben zu prüfen.VGer ZH VB.2023.00624 · 08.02.2024AbgewiesenVolljährige Kinder haben keinen Rechtsanspruch auf Familiennachzug gestützt auf Art. 8 Abs. 1 EMRK bzw. Art. 13 Abs. 1 BV, sofern keine besondere Abhängigkeit zur hier aufenthaltsberechtigten Person geltend gemacht wird; ein Ermessensentscheid nach Art. 44 AIG ist verwaltungsgerichtlich nur auf Ermessensüberschreitung, -unterschreitung…VGer ZH VB.2023.00630 · 07.02.2024GutgeheissenEine 91-jährige türkische Staatsangehörige, die nach dem Erdbeben vom 6. Februar 2023 Heim und Hab verloren hat und sich seit 14 Jahren persönlich mit der Schweiz verbunden fühlt, hat Anspruch auf Prüfung als schwerwiegender persönlicher Härtefall nach Art. 30 Abs. 1 lit. b AIG; die Verweigerung der Aufenthaltsbewilligung und die damit…VGer BE 100 2021 9 · 31.05.2023AbgewiesenAuch bei veränderter Lebenssituation und einer Schweizer Tochter ist die Verweigerung einer neuen Aufenthaltsbewilligung nach rechtskräftigem Widerruf verhältnismässig, wenn das sehr schwere Verschulden aus professionellem Drogenhandel und das fortbestehende öffentliche Interesse die privaten Interessen überwiegen.VGer BE 100 2023 100 · 01.03.2023AbgewiesenBei der Interessenabwägung nach Art. 8 Ziff. 2 EMRK i.V.m. Art. 36 Abs. 3 BV überwiegt das öffentliche Interesse an der Verweigerung einer Aufenthaltsbewilligung, wenn eine Person über viele Jahre mutwillig erhebliche Schulden angehäuft, trotz Erwerbsfähigkeit keine Arbeitstätigkeit aufgenommen und sich auf Sozialhilfe sowie…AppGer BS VD.2019.236 · 07.06.2020GutgeheissenAuch bei erfülltem Widerrufsgrund nach Art. 62 Abs. 1 lit. d und lit. c AuG ist die Nichtverlängerung der Aufenthaltsbewilligung nur zulässig, wenn sie verhältnismässig ist; überwiegen die privaten Interessen eines geschiedenen Vaters und seines Kindes an einem Verbleib in der Schweiz gegenüber dem öffentlichen Interesse an der…VGer SG B 2020/19 · 28.05.2020AbgewiesenEin Anspruch auf Aufenthaltsbewilligung im umgekehrten Familiennachzug gestützt auf Art. 8 EMRK setzt eine besonders enge affektive und wirtschaftliche Beziehung zu den in der Schweiz aufenthaltsberechtigten Kindern sowie die Unmöglichkeit der Aufrechterhaltung dieser Beziehung aus dem Ausland voraus. Fehlen diese Voraussetzungen,…AppGer BS VD.2017.208 · 18.05.2017GutgeheissenBeim Widerruf einer Niederlassungsbewilligung gestützt auf Art. 63 Abs. 1 lit. b AuG sind die öffentlichen Sicherheitsinteressen im Rahmen einer umfassenden Interessenabwägung nach Art. 8 Ziff. 2 EMRK und Art. 36 BV gegen die privaten und familiären Interessen des betroffenen Ausländers abzuwägen; trotz zahlreicher Vorstrafen und…Korpusmittel: 26%
Die Leitsätze sind eigene, KI-gestützte Zusammenfassungen der amtlichen Volltexte (Stand 2026-10-11). Massgebend ist allein der Entscheid des Gerichts.