§ 13 Abs. 2 VRG
23 Entscheide zur Interessenabwägung rufen diese Bestimmung an. Sortiert nach Datum, neuester zuerst.
43%der Beschwerden wurden ganz oder teilweise gutgeheissen
Korpusmittel: 26%
VGer ZH VB.2025.00796 · 07.05.2026Besonderer AusgangNach Gutheissung einer Beschwerde durch das Bundesgericht und Aufhebung des Verwaltungsgerichtsurteils sind die Kosten des vorinstanzlichen Verfahrens neu zu verlegen; die obsiegende Partei gilt auch für das verwaltungsgerichtliche Verfahren als obsiegt. Unterlegene Beschwerdegegnerinnen tragen die Verfahrenskosten und schulden der…BaubewilligungVGer ZH VB.2025.00481 · 09.04.2026Teilweise gutgeheissenIst ein Pflichtbesucherparkplatz bereits durch einen im Grundbuch angemerkten Revers gesichert, besteht aus öffentlich-rechtlicher Sicht kein weitergehendes Sicherungsbedürfnis; die zusätzliche Verpflichtung zum Abschluss eines Dienstbarkeitsvertrags ist unnötig und daher unverhältnismässig.BaubewilligungUmnutzung / ZweckänderungVGer ZH VB.2025.00450 · 12.03.2026Teilweise gutgeheissenBauliche Massnahmen in einer innenliegenden Freihaltezone (§ 40 Abs. 1 PBG) schmälern deren Zweck nicht, wenn gestützt auf einen behördlichen Fachbericht feststeht, dass der im regionalen Richtplan verzeichnete Wildtierkorridor durch das Vorhaben bei angepasster Ausgestaltung nicht beeinträchtigt wird. Die Baubewilligung kann in…BaubewilligungRichtplanungVGer ZH VB.2025.00773 · 10.03.2026NichteintretenIm Anwendungsbereich von § 15 VRG besteht grundsätzlich keine Pflicht zur Ansetzung einer Nachfrist; bezahlt die kostenpflichtige Partei den Kostenvorschuss nicht fristgerecht, ist auf die Eingabe androhungsgemäss nicht einzutreten. Das Nichteintreten wegen Kautionssäumnis ist zwingend, auch wenn der Beschwerdeführer nachträglich eine…BaubewilligungVGer ZH VB.2025.00443 · 05.03.2026AbgewiesenWer eine rechtskräftige Bewilligungsverfügung im Revisionsweg anfechten will, kann sich nicht auf Tatsachen berufen, die sich bereits zum Zeitpunkt der ursprünglichen Verfügung im eigenen Wahrnehmungsbereich befanden und mit einem ordentlichen Rechtsmittel hätten geltend gemacht werden können. Das Migrationsamt trat daher zu Recht nicht…VGer ZH VB.2024.00631 · 18.12.2025GutgeheissenFühren gravierende Verfahrensfehler einer Baubewilligungsbehörde (mangelhafte Sachverhaltsabklärung) allein zur Gutheissung eines Rekurses, sind die Verfahrenskosten nach dem Verursacherprinzip (§ 13 Abs. 2 Satz 2 VRG) der Behörde und nicht der Bauherrschaft aufzuerlegen, die sich am Rekursverfahren weder beteiligt noch Anträge gestellt…BaubewilligungVGer ZH VR.2025.00004 · 18.12.2025RückweisungSind die Sachverhaltsfeststellungen zur Qualifizierung von Bäumen als Strassenbestandteil sowie zum Wertverlust nach der Differenzmethode infolge verminderter Wohnqualität nicht rechtsgenügend erstellt, ist die Sache zur Ergänzung der Sachverhaltsabklärungen zurückzuweisen. Ein Beseitigungsrevers, der sich auf einen bestimmten Neubau…EnteignungBaubewilligungVGer ZH VB.2025.00635 · 14.11.2025NichteintretenLeisten Beschwerdeführende ohne Schweizer Wohnsitz den ihnen auferlegten Prozesskostenvorschuss nicht fristgerecht, so ist androhungsgemäss auf die Beschwerde nicht einzutreten, ohne dass die materiellen Erfolgsaussichten geprüft werden. Das Nichtleisten der Kaution stellt eine eigenständige, von weiteren Eintretensvoraussetzungen…BaubewilligungVGer ZH VB.2024.00569 · 14.08.2025AbgewiesenEine Nebenbestimmung zur Verbesserung der Einordnung einer Mobilfunk-Antennenanlage setzt einen konkreten Einordnungsmangel voraus; ein solcher liegt erst vor, wenn die Anlage in störenden Widerspruch zur baulichen Umgebung oder zum Quartiercharakter tritt. In städtischen Gebieten gehören technische Aufbauten wie Mobilfunkantennen zum…BaubewilligungVGer ZH VB.2024.00436 · 16.07.2025GutgeheissenHat eine Baubehörde ein Baugesuch ungenügend geprüft und die Bewilligung zu Unrecht erteilt, sodass ein Nachbarrekurs gutgeheissen wird, hat sie sich an den Kosten des Rekursverfahrens zur Hälfte zu beteiligen (§ 13 Abs. 2 VRG). Eine allfällige Gehörsverletzung wegen knapper Kostenbegründung gilt als geheilt, wenn die Vorinstanz im…BaubewilligungVGer ZH VB.2025.00299 · 05.06.2025AbgewiesenEin Berichtigungsanspruch nach Art. 21 lit. a IDG besteht nur, wenn Personendaten im Schlussbericht einer Administrativuntersuchung nachweislich unrichtig sind; lässt sich die Richtigkeit oder Unrichtigkeit nicht beweisen, beschränkt sich der Anspruch auf die Anbringung eines Bestreitungsvermerks. Die prozessuale Akteneinsicht in ein…VGer ZH VB.2025.00125 · 11.03.2025GutgeheissenWird eine Haftanhörung ohne angemessene Bemühungen um die Anwesenheit des Rechtsvertreters durchgeführt, verletzt dies den Anspruch des Inhaftierten auf rechtliches Gehör nach Art. 29 Abs. 2 BV und Art. 81 Abs. 1 AIG. Angesichts schwerwiegender Delikte und erheblicher Gefährdung der öffentlichen Sicherheit führt diese Verletzung nicht…VGer ZH VB.2024.00674 · 06.02.2025GutgeheissenDas Baurekursgericht durfte im Rekursverfahren nicht allein wegen einer fehlenden separaten Vollmachtseinreichung auf den Rekurs nicht eintreten, wenn sich die gültige Vollmacht erkennbar bereits in den Rekursbeilagen befand; im Lichte des Untersuchungsgrundsatzes war die Vorinstanz gehalten, die eingereichten Unterlagen auf das…BaubewilligungVGer ZH VB.2024.00317 · 03.02.2025GutgeheissenEine Migrationsbehörde verletzt den Untersuchungsgrundsatz nach § 7 Abs. 1 VRG, wenn sie ein Gesuch um Aufenthaltsbewilligung gestützt auf ein Konkubinat nach Art. 8 Ziff. 1 EMRK ohne jegliche Sachverhaltsabklärungen abweist, obwohl der Aufenthaltszweck erkennbar war. In diesem Fall sind keine besonderen Umstände gegeben, die ein…VGer ZH VB.2024.00269 · 09.12.2024AbgewiesenFür die Anwendung eines Korrekturfaktors bei adaptiven Mobilfunkantennen muss das Standortdatenblatt die konkrete Anwendung ausdrücklich und nachvollziehbar darlegen; fehlt diese Angabe, darf der Korrekturfaktor nicht angewendet werden. Die vom METAS empfohlenen Abnahmemessmethoden für 5G-Basisstationen und adaptive Antennen gelten als…BaubewilligungVGer ZH VB.2024.00096 · 24.10.2024Teilweise gutgeheissenDer Umbau einer denkmalgeschützten Stallscheune in ein Wohnhaus nach dem Haus-im-Haus-Prinzip stellt keine neubauähnliche Umgestaltung im Sinne von § 357 Abs. 1 PBG dar, wenn das Vorhaben mit den Vorgaben des Schutzvertrags übereinstimmt und vorwiegend dem Schutz bestehender Investitionen dient. Eine ungerechtfertigte Verweigerung der…BaubewilligungUmnutzung / ZweckänderungVGer ZH VB.2023.00606 · 10.10.2024AbgewiesenGenügt ein Bauvorhaben allen massgeblichen Bestimmungen, ist die Baubewilligung zu erteilen; Asylunterkünfte sind in der Wohnzone mit Gewerbeerleichterung nach ständiger Rechtsprechung zonenkonform. Im baurechtlichen Beschwerdeverfahren können aufgrund des Rügeprinzips keine neuen Bauhinderungsgründe vorgebracht werden, die nicht…BaubewilligungVGer ZH VB.2024.00239 · 23.07.2024RückweisungDas Unterlassen des Einbezugs des kantonalen Amts für Raumentwicklung (ARE) zur Beurteilung, ob ein Gutachten der ENHK oder EKD nach Art. 7 NHG einzuholen ist, verletzt Bundesrecht, wenn eine Beeinträchtigung eines ISOS-Objekts nicht offensichtlich ausgeschlossen werden kann. Die Sache ist zur Nachholung dieser Beurteilung und zum…BaubewilligungVGer ZH VB.2024.00372 · 18.07.2024Teilweise gutgeheissenNach Rückweisung durch das Bundesgericht sind die Kosten des Rekursverfahrens hälftig aufzuteilen, weil die Beschwerdeführenden die Tauglichkeit von Alternativstandorten für die Aussenanlage erst mit der Rekurs-Duplik hinreichend substanziierten und damit gestützt auf das Verursacherprinzip (§ 13 Abs. 2 Satz 2 VRG) zur Hälfte der…BaubewilligungVGer ZH VB.2024.00370 · 16.07.2024Teilweise gutgeheissenArt. 4 und Art. 5 Abs. 3 FMV bilden eine hinreichende Rechtsgrundlage, um eine Baubewilligung zu verweigern, wenn das Bauvorhaben das Schutzziel der ungeschmälerten Erhaltung eines national bedeutsamen Flachmoors beeinträchtigt. Bevor dies bejaht oder verneint werden kann, ist der Sachverhalt hinsichtlich der konkreten Schutzziele und…BaubewilligungVGer ZH VB.2024.00371 · 03.07.2024AbgewiesenWer als unterliegende Partei einen Rekurs erhebt, hat die Kosten des Rekursverfahrens nach dem Unterliegerprinzip zu tragen; ein behaupteter Irrtum über den Charakter der streitigen Abgaben befreit die Partei nicht von der Kostenpflicht, und auch die nachträgliche Zahlung der Abgaben ändert daran nichts.VGer ZH VB.2024.00220 · 12.06.2024NichteintretenAuf eine Beschwerde ist nicht einzutreten, wenn eine Person ohne Wohnsitz in der Schweiz die angeordnete Prozesskostenkaution nicht leistet (§ 65a Abs. 2 i.V.m. § 15 Abs. 2 VRG). Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ist abzuweisen, wenn die Beschwerde als offenkundig aussichtslos gilt.VGer ZH VB.2023.00329 · 11.01.2024Besonderer AusgangWird der Beschwerdeführerin während hängigem Beschwerdeverfahren in einem anderen Kanton eine Aufenthaltsbewilligung erteilt, ist das Verfahren als gegenstandslos abzuschreiben. Bei der Regelung der Kosten- und Entschädigungsfolgen sind die summarisch geprüften Prozessaussichten massgebend; da die Beschwerde nach Art. 50 Abs. 1 lit. b…Korpusmittel: 26%
Die Leitsätze sind eigene, KI-gestützte Zusammenfassungen der amtlichen Volltexte (Stand 2026-10-11). Massgebend ist allein der Entscheid des Gerichts.