Strukturiertes Screening für UVP-pflichtige Vorhaben in der Schweiz. Relevanzmatrix, Schutzgut-Analyse und normkonforme Dokumentation — automatisch.
Die UVP ist ein gesetzlich vorgeschriebenes Verfahren zur systematischen Erfassung und Beurteilung der Umweltauswirkungen geplanter Vorhaben.
Die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) ist in der Schweiz im Umweltschutzgesetz (USG) Art. 10a–10d geregelt und wird durch die Verordnung über die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVPV, SR 814.011) konkretisiert. Der UVPV-Anhang listet alle Anlagentypen, die einer UVP-Pflicht unterliegen, mit ihren jeweiligen Schwellenwerten.
Das BAFU hat ein umfassendes UVP-Handbuch herausgegeben, das Methodik, Modulblätter für jeden Umweltbereich sowie Muster-Pflichtenhefte enthält. Dieses Handbuch bildet die fachliche Grundlage für alle UVP-Verfahren in der Schweiz.
Die UVP dient dem Ziel, die Umweltauswirkungen eines geplanten Vorhabens frühzeitig zu erfassen, zu beurteilen und Massnahmen zur Vermeidung oder Verminderung erheblicher Umweltauswirkungen festzulegen. Sie ist kein eigenständiges Verfahren, sondern wird in das jeweilige Bewilligungsverfahren integriert.
Konkret umfasst sie alle Phasen von der Voruntersuchung (Screening) über das Pflichtenheft bis hin zum Umweltverträglichkeitsbericht (UVB) und der abschliessenden Gesamtbeurteilung durch die zuständige Umweltschutzfachstelle.
Sobald eine Anlage im Anhang der UVPV aufgeführt ist und den jeweiligen Schwellenwert erreicht oder überschreitet, ist eine Umweltverträglichkeitsprüfung obligatorisch. Die Behörde hat keinen Ermessensspielraum: Die UVP muss durchgeführt werden, bevor die Baubewilligung oder Konzession erteilt werden kann. Auch Änderungen oder Erweiterungen bestehender UVP-pflichtiger Anlagen können eine neue oder teilweise UVP auslösen.
Das KI-gestützte UVP-Screening-Tool richtet sich an alle, die professionell mit Umweltverträglichkeitsprüfungen in der Schweiz arbeiten.
Erstellen Sie Relevanzmatrizen, Pflichtenheftvorlagen und Schutzgut-Beurteilungen in einem Bruchteil der üblichen Zeit. Das Tool übernimmt die systematische Geodaten-Abfrage und strukturiert die Inhalte nach BAFU-Standard.
Prüfen Sie frühzeitig, ob Ihr Vorhaben der UVP-Pflicht unterliegt und welche Umweltbereiche voraussichtlich relevant sind. Eine frühe Einschätzung spart Zeit und vermeidet Überraschungen im Bewilligungsverfahren.
Effiziente Vorprüfung von UVP-pflichtigen Gesuchen, standardisierte Prüfraster für Umweltschutzfachstellen und nachvollziehbare Dokumentation — alles auf Basis des geltenden Bundesrechts und BAFU-Handbuchs.
Das Tool kombiniert rechtliche Grundlagen, Geodaten und KI-gestützte Analyse zu einem vollständigen Screening-Workflow.
Automatische Prüfung, ob ein Vorhaben nach UVPV-Anhang der UVP-Pflicht unterliegt. Eingabe von Anlagentyp und Kenngrössen — das Tool vergleicht mit den gesetzlichen Schwellenwerten und gibt eine fundierte Einschätzung mit Quellenangabe.
Abfrage von Schutzzonen, Gewässern, Naturgefahren, Waldgrenzen, Lärmempfindlichkeitsstufen, Fruchtfolgeflächen und weiteren relevanten Geodaten auf Basis des Projektstandorts. Keine manuelle Recherche in verschiedenen Geoportalen.
Erstellung einer vollständigen Relevanzmatrix über alle Schutzgüter nach BAFU UVP-Handbuch Modul 5. Jedes Schutzgut wird einzeln beurteilt: Ist es vom Vorhaben betroffen? In welchem Ausmass? Mit welchen Massnahmen?
Generierung eines strukturierten Screening-Berichts als Word-Dokument oder PDF, der direkt als Grundlage für das Pflichtenheft oder die Voruntersuchung genutzt werden kann. Inkl. Quellenverweise auf USG, UVPV und BAFU-Handbuch.
Das Screening-Tool ist für alle Anlagentypen im UVPV-Anhang geeignet — von Kiesgruben bis zu Logistikanlagen.
UVP-pflichtig ab 150'000 m³/Jahr geförderter Menge. Relevante Schutzgüter: Lärm, Erschütterungen, Staub/Luft, Grundwasser, Landschaft, Boden.
Je nach Deponietyp A–E gelten unterschiedliche Schwellenwerte. Das Tool prüft Deponieart, Volumen und Standortbedingungen nach VVEA.
UVP-pflichtig ab 500 Parkfeldern. Schwerpunkte: Luftschadstoffemissionen, Erschliessungsverkehr, Lärm und stadtplanerische Auswirkungen.
UVP-pflichtig ab 5 Anlagen oder mehr als 5 MW installierter Leistung. Fokus auf Lärm, Schattenwurf, Vogelschutz, Landschaft und Radar.
Ab 20'000 m² Lagerfläche UVP-pflichtig. Beurteilung von Verkehrsaufkommen, Luftschadstoffemissionen, Flächenverbrauch und Erschliessung.
Immer UVP-pflichtig. Bundesverfahren mit ASTRA bzw. BAV als Leitbehörde. Umfassendes Schutzgut-Screening über alle Umweltbereiche.
Eingabe von Anlagentyp, Kenngrössen (z.B. geförderte Menge, Anzahl Parkfelder, installierte Leistung), geplanter Standort (Koordinaten oder Adresse) sowie Projektbeschrieb. Das Tool erkennt automatisch, welcher UVPV-Anlagentyp zutrifft.
Im Hintergrund werden relevante Geodaten aus nationalen und kantonalen Datenquellen abgerufen: Schutzzonen, Gewässerschutz, Naturgefahrenkarten, Waldgrenzen, Lärmempfindlichkeitsstufen, Fruchtfolgeflächen, Altlastenkataster und weitere. Keine manuelle Recherche in GIS-Portalen nötig.
Die KI bewertet für jedes der neun Schutzgüter die Betroffenheit und erstellt eine vollständige Relevanzmatrix mit Begründungen und Quellenangaben. Der Export als Word-Dokument kann direkt als Pflichtenheft-Grundlage oder für die Voruntersuchung verwendet werden.
Das Tool arbeitet ausschliesslich auf Basis offizieller Grundlagen und führt keine eigene rechtliche Beurteilung durch.
Alle Schutzgüter und Beurteilungsmethoden basieren auf dem aktuellen BAFU UVP-Handbuch.
Das Umweltschutzgesetz definiert Zweck, Pflicht und Verfahren der UVP in der Schweiz.
Die UVP-Verordnung mit Anhang listet alle UVP-pflichtigen Anlagentypen und Schwellenwerte.
Geodaten stammen aus offiziellen nationalen und kantonalen Geodiensten (WFS/WMS).
Das Tool befindet sich in der Entwicklung. Melden Sie Ihr Interesse und erhalten Sie als Erstes Zugang zur Beta-Version.
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