So funktioniert es

Drei Schritte, wie in der Seitenleiste: 01 Screening, 02 Voruntersuchung, 03 Bericht und Verfahren. Der Standortbefund läuft live beim Start und dauert rund 30 bis 90 Sekunden; alles Weitere rechnet das Werkzeug ohne zusätzliche KI-Aufrufe.

01 Screening

  1. Vorhaben und Standort eingeben. Typ, Grösse und Koordinate auf der Karte, wahlweise ein gezeichneter oder hochgeladener Perimeter (KML, DXF), bis drei Unterlagen als Volltext. Optional die weiteren Angaben zum Vorhaben: Bauten, Betriebszeiten, Varianten, Standortgebundenheit, Parkfelder und Fahrten, Wärmeträger und Energiebedarf, Bauzeit, Baustellenfläche, Aushub, Änderung einer bestehenden Anlage.
  2. UVP-Pflicht. Deterministisch am Schwellenwert des Anhangs UVPV; bei bestehenden Anlagen über den Entscheidbaum der Berner Arbeitshilfe (Werterhaltung, wesentliche Änderung, Schwellenwert neu erreicht).
  3. Standortbefund. Beim Start prüft das Werkzeug standortgenau zahlreiche amtliche Quellen: Bundesinventare, ÖREB-Kataster, kantonale Nutzungsplanung und Gefahrenkarten. Jede Quelle wird protokolliert: Treffer, kein Eintrag oder nicht prüfbar. Eine Datenlücke ist keine Entwarnung.
  4. Relevanzmatrix. Die neun Schutzgüter nach BAFU UVP-Handbuch Modul 5 als relevant, eventuell oder nicht relevant, mit Herleitung: ein festes Regelwerk setzt aus dem Befund die Mindeststufe, die KI begründet und ergänzt. Jede Einstufung lässt sich mit Begründung überstimmen; eine Gegenprüfung aus Sicht der Fachstelle schliesst mit einem Gesamturteil.

02 Voruntersuchung

03 Bericht und Verfahren

Automatisch abgefragte Datenquellen

Bundesinventare (BLN, ISOS, IVS)Moore, Auen, TWW, AmphibienWald und WaldabstandGrundwasserschutzÖREB-KatasterLärmempfindlichkeitBelastete Standorte / AltlastenNaturgefahren (Hochwasser u. a.)FruchtfolgeflächenÖV-GüteklasseHöhenlageKantonale Nutzungsplanung und Gefahrenkarten (soweit als Dienst verfügbar)

Quellen: swisstopo / geo.admin.ch, ÖREB-Kataster und kantonale Geodienste. Was nicht abgefragt werden konnte, steht im Quellenprotokoll des Ergebnisses; diese Punkte sind manuell zu prüfen.

Die UVP-Prüfung Schweiz ist eine Entscheidungshilfe für die Voruntersuchung. Sie ersetzt keine fachliche Hauptuntersuchung (UVB) durch ein Umweltbüro, keine Fachgutachten und keinen Entscheid der zuständigen Behörde. Alles, was ohne KI berechnet wird, ist nachvollziehbar belegt; die KI-Anteile sind gekennzeichnet und fachlich zu prüfen.

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