Art. 62 Abs. 1 lit. d AIG
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9%der Beschwerden wurden ganz oder teilweise gutgeheissen
Korpusmittel: 26%
VGer ZH VB.2026.00015 · 31.05.2026AbgewiesenEin abgeleitetes Aufenthaltsrecht des drittstaatsangehörigen Ehegatten einer EU-Bürgerin erlischt mit der Inhaltsleere der Ehe; unsubstanziierte Vorbringen zur gefährdeten Wiedereingliederung im Herkunftsland begründen keinen nachehelichen Härtefall nach Art. 50 Abs. 1 lit. b AIG.VGer ZH VB.2026.00002 · 06.05.2026AbgewiesenBei der Berechnung der Dreijahresfrist gemäss Art. 50 Abs. 1 lit. a AIG ist ausschliesslich die in der Schweiz gelebte eheliche Gemeinschaft massgebend; im Ausland verbrachte Ehezeit ist auch dann nicht anzurechnen, wenn die Ehe zuvor im EU-Ausland geführt worden war. Das Dreijahrerfordernis steht in untrennbarem Zusammenhang mit der…VGer ZH VB.2025.00786 · 01.04.2026AbgewiesenMit dem rechtskräftigen Widerruf des Asyls und der Aberkennung der Flüchtlingseigenschaft ist der Aufenthaltszweck erfüllt und ein Widerrufsgrund nach Art. 62 Abs. 1 lit. d AIG gegeben; Zeitspannen mit lediglich prozessualem Aufenthalt gelten nicht als rechtmässiger Aufenthalt im Sinne von Art. 8 Abs. 1 EMRK, weshalb die…VGer ZH VB.2025.00611 · 17.12.2025AbgewiesenDie Nichtverlängerung einer EU/EFTA-Aufenthaltsbewilligung ist rechtmässig, wenn das eheliche Zusammenleben in der Schweiz weniger als drei Jahre dauerte und kein nachehelicher Härtefall belegt ist. Private Interessen am Verbleib (Bindung zur erwachsenen Tochter, gesundheitliche Beschwerden) überwiegen die öffentlichen Interessen an der…VGer ZH VB.2025.00394 · 24.09.2025AbgewiesenEine knapp zweijährige Trennung der Ehegatten ohne substanziierten Nachweis einer tatsächlich gelebten Wiederaufnahme der ehelichen Gemeinschaft führt zur Verneinung des Aufenthaltsanspruchs; da die Ehegemeinschaft weniger als drei Jahre dauerte, sind die Voraussetzungen des nachehelichen Aufenthaltsanspruchs nach Art. 50 Abs. 1 lit. a…VGer ZH VB.2025.00431 · 20.08.2025AbgewiesenEin Drittstaatsangehöriger kann aus einer geschiedenen Ehe mit einer Schweizer Bürgerin keinen Anspruch auf Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung nach Art. 42 Abs. 1 oder Art. 50 Abs. 1 lit. a AIG ableiten, wenn die Ehe weniger als drei Jahre gedauert hat. Neue Sachverhalte (geplante Eheschliessung, Schwangerschaft), die im…VGer ZH VB.2024.00776 · 19.05.2025AbgewiesenEin Drittstaatsangehöriger, der sein Aufenthaltsrecht von einer EU-Staatsangehörigen ableitete, verliert dieses mit dem Scheitern der Ehe; die Rückkehr der Ehefrau in ihr Heimatland schliesst zusätzlich den nachehelichen Härtefall nach Art. 50 AIG in Verbindung mit Art. 2 FZA aus.VGer ZH VB.2024.00215 · 07.05.2025GutgeheissenDer Anspruch auf erwerbslosen Aufenthalt nach Art. 24 Anhang I FZA ist subsidiär und entfällt, sobald eine Erwerbstätigkeit angestrebt oder Erwerbsersatzeinkommen bezogen wird. Die freizügigkeitsrechtliche Arbeitnehmereigenschaft kann nach längerer Arbeitslosigkeit nur durch eine qualitativ und quantitativ stabile, nachhaltige…VGer ZH VB.2024.00446 · 13.03.2025AbgewiesenNacheheliche Aufenthaltsansprüche nach Art. 50 AIG setzen voraus, dass zum Zeitpunkt der definitiven Auflösung der Ehegemeinschaft die originäre Anspruchsberechtigung des EU-Ehegatten noch besteht; erlischt die Niederlassungsbewilligung der EU-angehörigen Ehegattin vor diesem Zeitpunkt, entfällt auch der abgeleitete Anspruch des in der…VGer ZH VB.2024.00386 · 06.02.2025AbgewiesenDie Berufung auf den formellen Bestand einer Ehe ist rechtsmissbräuchlich, wenn die eheliche Gemeinschaft definitiv gescheitert ist; die abgeleitete Aufenthaltsbewilligung EU/EFTA der drittstaatsangehörigen Ehegattin kann gestützt auf Art. 23 Abs. 1 VFP i.V.m. Art. 62 Abs. 1 lit. d AIG widerrufen werden. Unsubstantiierte und…VGer ZH VB.2024.00743 · 29.01.2025AbgewiesenEiner ausländischen Person ohne Erwerbstätigkeit und mit vorliegendem Widerrufsgrund (Art. 62 Abs. 1 lit. d AIG) steht kein Anspruch auf Kantonswechsel nach Art. 37 Abs. 2 AIG zu; die Verweigerung im Ermessensbereich ist nicht zu beanstanden, wenn keine hinreichenden Gründe für einen Wechsel bestehen.VGer ZH VB.2024.00091 · 07.11.2024AbgewiesenWer nach einer ausländerrechtlichen Rückstufung weiterhin in erheblichem Ausmass mutwillig Schulden anhäuft, erfüllt die Widerrufsgründe von Art. 62 Abs. 1 lit. c und d AIG, auch wenn ein Anspruch aus Art. 8 EMRK besteht. Das öffentliche Fernhalteinteresse überwiegt das private Interesse am Verbleib, wenn trotz Kenntnis der Bedingungen…VGer ZH VB.2024.00482 · 25.09.2024AbgewiesenEin Drittstaatsangehöriger kann aus einer weniger als drei Jahre dauernden Ehe mit einer EU-Staatsangehörigen keinen nachehelichen Aufenthaltsanspruch ableiten, da die Dreijahresfrist nach Art. 50 Abs. 1 lit. a AIG absolut gilt. Der Widerruf der Aufenthaltsbewilligung erweist sich als verhältnismässig, wenn keine wichtigen persönlichen…VGer ZH VB.2024.00212 · 12.09.2024AbgewiesenEine kosovarische Staatsangehörige hat keinen nachehelichen Aufenthaltsanspruch nach Art. 50 Abs. 1 lit. b AIG, wenn eheliche Gewalt durch den schwedischen Ehemann nicht glaubhaft gemacht werden kann. Die Einstellung des Strafverfahrens gegen den Ehemann trotz des Grundsatzes «in dubio pro duriore» sowie widersprüchliche und sich…VGer ZH VB.2023.00734 · 03.07.2024AbgewiesenWer als EU-Staatsangehöriger im Rentenalter in die Schweiz einreist, eine selbständige Erwerbstätigkeit aufnimmt, diese aber nicht nachhaltig und existenzsichernd ausübt und Ergänzungsleistungen bezieht, erwirbt kein Verbleiberecht nach Art. 4 Anhang I FZA. Auch ein langjähriges Konkubinat begründet keinen Anwesenheitsanspruch, wenn die…VGer ZH VB.2023.00392 · 30.05.2024GutgeheissenDie Nichtverlängerung der Aufenthaltsbewilligung einer seit ihrem siebten Lebensjahr in der Schweiz aufgewachsenen und vollständig integrierten Ausländerin der zweiten Generation erweist sich trotz erheblicher Verschuldung als unverhältnismässig, da das private Interesse am Verbleib das öffentliche Fernhalteinteresse überwiegt. Eine…VGer ZH VB.2024.00127 · 29.05.2024AbgewiesenEine Aufenthaltsbewilligung EU/EFTA, die einer Person erteilt wurde, die keine Staatsangehörige eines EU-Mitgliedstaats ist, kann unabhängig von einer Täuschungsabsicht widerrufen werden, wenn die Zulassungsvoraussetzungen nie erfüllt waren. Wer durch falsche Angaben zur Staatsbürgerschaft eine freizügigkeitsrechtliche Bewilligung…VGer ZH VB.2024.00138 · 08.05.2024AbgewiesenEine Aufenthaltsbewilligung EU/EFTA, die durch Vorlage gefälschter Ausweispapiere erschlichen wurde, ist zu widerrufen; dem Rechtsmissbraucher steht kein Bestandes- oder Vertrauensschutz zu. Bei kurzem, erschlichenen Aufenthalt erweisen sich Widerruf und Wegweisung als verhältnismässig, auch wenn Familienangehörige von der Fälschung…VGer ZH VB.2024.00157 · 08.05.2024AbgewiesenEine gestützt auf gefälschte Ausweisdokumente erschlichene Aufenthaltsbewilligung EU/EFTA kann widerrufen werden, unabhängig davon, ob die Betroffene selbst bösgläubig war; kein Bestandes- oder Vertrauensschutz bei arglistig erwirkten Bewilligungen.VGer ZH VB.2023.00713 · 04.04.2024AbgewiesenDer Widerruf der Aufenthaltsbewilligung EU/EFTA einer drittstaatsangehörigen Ehegattin gestützt auf Art. 23 Abs. 1 VFP in Verbindung mit Art. 62 Abs. 1 lit. d AIG ist rechtmässig, wenn die Ehe mit dem EU-Bürger definitiv gescheitert ist. Ein Aufenthaltsanspruch nach Art. 50 AIG setzt unter anderem eine mindestens dreijährige eheliche…VGer ZH VB.2023.00699 · 21.02.2024AbgewiesenWer trotz angemessenen Einkommens und wiederholter ausländerrechtlicher Verwarnungen nur einen Bruchteil seines Überschusses zur Schuldentilgung aufwendet, handelt mutwillig und erfüllt die Widerrufsgründe gemäss Art. 62 Abs. 1 lit. c und d AIG. Das öffentliche Fernhalteinteresse überwiegt in einem solchen Fall die privaten Interessen…AppGer BS VD.2023.91 · 26.10.2023AbgewiesenDie Nichtverlängerung der Aufenthaltsbewilligung einer ausländischen Ehegattin ist verhältnismässig, wenn ihr Ehemann wegen schwerer Straftaten mit Landesverweis bestraft wurde und das öffentliche Interesse an der Beendigung des Aufenthalts die privaten Interessen der Ehegattin und ihres minderjährigen Sohnes am Verbleib in der Schweiz…Korpusmittel: 26%
Die Leitsätze sind eigene, KI-gestützte Zusammenfassungen der amtlichen Volltexte (Stand 2026-10-11). Massgebend ist allein der Entscheid des Gerichts.