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Art. 89 Abs. 1 lit. b BGG

4 Entscheide zur Interessenabwägung rufen diese Bestimmung an. Sortiert nach Datum, neuester zuerst.

50%der Beschwerden wurden ganz oder teilweise gutgeheissen
Korpusmittel: 26%
BGer BGE 147 I 308 · 01.01.2021Teilweise gutgeheissenDie kantonale Regelung in § 25 Abs. 4 DMSG, wonach Objekte jünger als 70 Jahre nicht gegen den Willen der Eigentümerschaft unter Schutz gestellt werden können, verstösst gegen das Granada-Übereinkommen und ist daher aufzuheben. Die übrigen angefochtenen Bestimmungen lassen sich völkerrechtskonform auslegen.OrtsplanungsrevisionBGer 1C_459/2017 · 12.01.2018AbgewiesenDie kantonale Praxis zur Berechnung der Überbauungsziffer nach § 256 Abs. 2 PBG (ZH) ist nicht willkürlich, wenn ein Balkon mit Aussentreppe aufgrund seiner Dimensionierung und Funktion einem Laubengang gleichgestellt und von der Anrechnung ausgenommen wird.BaubewilligungBGer 1C_484/2016 · 28.06.2017AbgewiesenDie Abweichung von kommunalen Gestaltungsvorschriften (Art. 414 Abs. 6 GBR) ist nach Art. 417 GBR zulässig, wenn die gute Gesamtwirkung (Art. 411 GBR) gewahrt bleibt und die Fachberatung beigezogen wurde. Eine weitergehende Interessenabwägung ist nicht erforderlich.BaubewilligungAusnahmebewilligungVGer SG B 2014/229 · 07.04.2017GutgeheissenDie Beschwerdeführerin ist als obligatorisch Berechtigte aufgrund einer Vereinbarung mit der Grundeigentümerin legitimiert, gegen eine Schutzverordnung und Zonenplanänderung Einsprache zu erheben, wenn diese ihre vertraglich zugesicherten Rechte auf Abbau von Hartgestein beeinträchtigen.SondernutzungsplanBaubewilligungOrtsplanungsrevision

Die Leitsätze sind eigene, KI-gestützte Zusammenfassungen der amtlichen Volltexte (Stand 2026-10-11). Massgebend ist allein der Entscheid des Gerichts.