Art. 17 Abs. 2 AIG
14 Entscheide zur Interessenabwägung rufen diese Bestimmung an. Sortiert nach Datum, neuester zuerst.
36%der Beschwerden wurden ganz oder teilweise gutgeheissen
Korpusmittel: 26%
VGer ZH VB.2026.00198 · 21.05.2026Teilweise gutgeheissenBei einem bald zwölfjährigen Kind, das seit seinem sechsten Lebensjahr in der Schweiz aufgewachsen ist und hier eine vertiefte Integration erfahren hat, kann die erzwungene Wegweisung nach rechtskräftiger Ausreiseverfügung einer unzumutbaren Entwurzelung gleichkommen; in einem solchen Fall erweist sich die Verweigerung des prozeduralen…VGer ZH VB.2025.00747 · 21.04.2026Teilweise gutgeheissenEine Kurzaufenthaltsbewilligung zur Vorbereitung der Heirat ist zu erteilen, wenn die zivilrechtlich erforderlichen Dokumente vorliegen, keine Scheinehe erstellt ist und nach der Eheschliessung ein Anspruch auf Aufenthalt besteht. Lässt die Aktenlage keine abschliessende Beurteilung zu, ist die Sache zur Sachverhaltsabklärung an die…BaubewilligungVGer ZH VB.2025.00862 · 25.02.2026AbgewiesenEine Kurzaufenthaltsbewilligung zur Ehevorbereitung setzt voraus, dass mit dem Eheschluss in absehbarer Zeit zu rechnen ist; kann dies nicht angenommen werden, ist der prozedurale Aufenthalt zu verweigern und der Bewilligungsentscheid im Ausland abzuwarten. Die Ausreisepflicht nach Art. 17 Abs. 1 AIG bleibt auch dann bestehen, wenn…VGer ZH VB.2026.00022 · 27.01.2026NichteintretenWer keinen Rechtsanspruch auf Anwesenheit in der Schweiz vertretbar darlegen kann, vermag keinen nicht wiedergutzumachenden Nachteil im Sinn von Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG zu begründen; auf eine Beschwerde gegen den Entscheid über den prozeduralen Aufenthalt ist deshalb nicht einzutreten. Eine Härtefallbewilligung nach Art. 30 Abs. 1…VGer ZH VB.2025.00658 · 19.12.2025GutgeheissenEine Kurzaufenthaltsbewilligung zur Vorbereitung der Heirat ist zu erteilen, wenn die Indizien für eine Scheinehe nicht klar und konkret genug sind, um im Rahmen einer summarischen Beurteilung auf rechtsmissbräuchliches Verhalten schliessen zu können. Ein blosser Scheineheverdacht genügt nicht zur Verweigerung der Bewilligung.VGer ZH VB.2025.00132 · 28.05.2025AbgewiesenEine Kurzaufenthaltsbewilligung zur Vorbereitung der Heirat setzt voraus, dass beide Verlobten über ein rechtmässiges Aufenthaltsrecht in der Schweiz verfügen; fehlt dieses beim Verlobten, fällt die Erteilung bereits deshalb ausser Betracht. Zudem ist die Bewilligung zu verweigern, wenn zahlreiche Indizien auf eine Scheinehe hindeuten.VGer ZH VB.2024.00770 · 26.02.2025AbgewiesenEine Kurzaufenthaltsbewilligung zur Ehevorbereitung ist zu verweigern, wenn erhebliche Indizien für eine Scheinehe vorliegen und die Zulassungsvoraussetzungen nach der Heirat nicht offensichtlich erfüllt wären. Die Beweislast für eine echte Beziehung liegt beim Gesuchsteller.VGer ZH VB.2024.00679 · 18.12.2024GutgeheissenEin hängiges zivilrechtliches Ehevorbereitungsverfahren ist keine zwingende Voraussetzung für die Erteilung einer Kurzaufenthaltsbewilligung zur Ehevorbereitung, sofern der Ehewille anderweitig hinreichend nachgewiesen ist und der Eheschluss in absehbarer Zeit erwartet werden kann. Das Migrationsamt verletzt das rechtliche Gehör, wenn…VGer ZH VB.2024.00537 · 06.11.2024AbgewiesenEine Kurzaufenthaltsbewilligung zur Ehevorbereitung ist zu verweigern, wenn die zivilrechtlich erforderlichen Dokumente nicht in absehbarer Zeit beschafft werden können und Indizien auf eine geplante Scheinehe hinweisen. Der Antragsteller hat den Abschluss des Ehevorbereitungsverfahrens und allfällige Scheineheermittlungen im Ausland…VGer ZH VB.2024.00231 · 12.09.2024GutgeheissenEine Kurzaufenthaltsbewilligung zur Ehevorbereitung ist zu erteilen, wenn keine klaren und konkreten Indizien für eine Scheinehe vorliegen; im Zweifelsfall überwiegt das Recht auf Ehe. Entscheidend ist allein der Ehewille der Verlobten, nicht deren Motive oder die Qualität ihrer Beziehung.VGer ZH VB.2024.00267 · 21.08.2024AbgewiesenEin Aufenthaltsanspruch nach Art. 8 Ziff. 1 EMRK für volljährige Kinder setzt ein bestehendes, personenspezifisch ausgerichtetes Abhängigkeitsverhältnis zur in der Schweiz anwesenheitsberechtigten Bezugsperson voraus; die blosse Betreuungsbedürftigkeit genügt nicht, solange die Pflege durch eine andere Person tatsächlich sichergestellt…VGer ZH VB.2024.00216 · 03.07.2024AbgewiesenDie Rechtmässigkeit einer Wegweisungsverfügung ist unabhängig von einem hängigen Bewilligungsverfahren zu beurteilen; allfällige freizügigkeitsrechtliche Aufenthaltsansprüche sind ausschliesslich im Bewilligungsverfahren und nicht im Wegweisungsverfahren zu prüfen. Eine Verfahrenssistierung ist nicht geboten, wenn es der betroffenen…VGer ZH VB.2025.00078 · 29.05.2024AbgewiesenFortschreitende Sozialisation eines in der Schweiz zurückgelassenen Kindes und gesundheitliche Folgen der Elterntrennung stellen nach bundesgerichtlicher Rechtsprechung keine wesentliche Änderung der Sachlage dar, die eine erneute Wiedererwägung des Widerrufs einer Aufenthaltsbewilligung begründen könnten. Fehlt die offensichtliche…AppGer BS VD.2019.239 · 28.01.2020AbgewiesenEin illegal eingereister ausländischer Ehemann einer in der Schweiz niederlassungsberechtigten Frau kann keinen prozeduralen Aufenthalt nach Art. 17 Abs. 2 AIG beanspruchen, wenn die Zulassungsvoraussetzungen nicht offensichtlich erfüllt sind und die öffentlichen Interessen an der Fernhaltung (180-tägige Freiheitsstrafe, schengenweites…Korpusmittel: 26%
Die Leitsätze sind eigene, KI-gestützte Zusammenfassungen der amtlichen Volltexte (Stand 2026-10-11). Massgebend ist allein der Entscheid des Gerichts.