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§ 238 PBG

18 Entscheide zur Interessenabwägung rufen diese Bestimmung an. Sortiert nach Datum, neuester zuerst.

33%der Beschwerden wurden ganz oder teilweise gutgeheissen
Korpusmittel: 26%
VGer ZH VB.2025.00001 · 19.03.2026AbgewiesenEine falsche Verfahrenswahl (Anzeigeverfahren statt ordentliches Verfahren) heilt, wenn der Nachbar seine Rügen der Rekursinstanz vortragen und seine Interessen wahren konnte. Eine neubauähnliche Umgestaltung liegt erst vor, wenn kumulativ ein weitgehender Ersatz der bisherigen Bausubstanz erfolgt ist und dieser Ersatz darauf abzielt,…BaubewilligungVGer ZH VB.2025.00068 · 12.03.2026AbgewiesenEine Ausnützungsübertragung liegt vor, wenn ein Bauprojekt nicht nur die sich aus einem einzelnen Baugrundstück ergebende Nutzungsmöglichkeit, sondern auch Nutzungsreserven anderer Grundstücke beansprucht; eine quantitative gesetzliche Begrenzung für solche Übertragungen innerhalb der gleichen Bauzone besteht nicht. Nicht konsumierte…BaubewilligungVGer ZH VB.2024.00494 · 11.12.2025AbgewiesenDie auflageweise Behebung von Projektmängeln nach § 321 PBG ist zulässig, solange es sich um Mängel untergeordneter Natur handelt, die ohne wesentliche Projektänderungen korrigiert werden können. Die Nichterwähnung von Hauszugängen in der kommunalen Abgrabungsvorschrift der Kernzone stellt eine Gesetzeslücke dar, die durch analoge…BaubewilligungVGer ZH VB.2025.00070 · 11.12.2025AbgewiesenDigitale Werbebildschirme (75 Zoll, wechselnde Fremd- und Eigenwerbung) an einer Gebäudefassade in der Kernzone vermitteln einen Eindruck von Unruhe und Instabilität und genügen den erhöhten Einordnungsanforderungen von § 238 Abs. 2 PBG nicht; die Bewilligungsverweigerung liegt im Beurteilungsspielraum der kommunalen Baubehörde. Wurden…BaubewilligungBRG ZH BRGE II Nrn. 0016-0017/2025 · 28.01.2025AbgewiesenEine befristete Baubewilligung für ein Provisorium (Container als Asylunterkunft) kann trotz gestalterischer Mängel erteilt werden, wenn das öffentliche Interesse an der Unterbringung von Asylsuchenden überwiegt und eine baurechtskonforme Lösung nicht sofort realisierbar ist. Die Befristung ist auf maximal fünf Jahre begrenzt.BaubewilligungVGer ZH VB.2024.00015 · 05.12.2024AbgewiesenDas massgebende Terrain ist grundsätzlich der natürlich gewachsene Geländeverlauf (§ 5 Abs. 1 ABV); die abweichende Festlegung nach § 5 Abs. 2 ABV bildet einen Ausnahmetatbestand, der planerischer oder erschliessungstechnischer Rechtfertigung bedarf und nur zulässig ist, wenn die Baubehörde den natürlich gewachsenen Geländeverlauf…BaubewilligungBGer 1C_400/2022 · 29.07.2024AbgewiesenDie Vorinstanz hat den Sachverhalt nicht willkürlich festgestellt und kantonales Recht nicht willkürlich angewendet. Die Baubewilligung für ein Mehrfamilienhaus mit Umgebungsplan und Parkplätzen ist rechtmässig, da sich das Projekt befriedigend in die bauliche Umgebung einordnet und die Anforderungen an die Gestaltung erfüllt.BaubewilligungBGer 1C_403/2022 · 15.07.2024AbgewiesenDie Baubewilligung für eine Mobilfunkanlage in der Wohnzone W2bII der Stadt Zürich ist rechtmässig, da die Anlage sich gemäss § 238 PBG/ZH befriedigend in die Umgebung einordnet und die Anlagegrenzwerte der NISV eingehalten werden.BaubewilligungBRG ZH BRGE I Nrn. 0067-0072/2024 · 19.04.2024Teilweise gutgeheissenDie Baubewilligung für die Aufstockung eines denkmalgeschützten Gebäudes mit Gastronomienutzung ist unter Auflagen (Betriebszeiten, Beleuchtungskonzept) rechtmässig, soweit die Vereinbarkeit mit dem Schutzumfang nicht mehr zu prüfen ist und die Lärmemissionen die Planungswerte einhalten. Eine gesamtanlagenbezogene Lärmbeurteilung mit…BaubewilligungAusnahmebewilligungBRG ZH BRGE IV Nrn. 0067-0068/2021 · 15.04.2021AbgewiesenDie Baubewilligung für ein Mehrfamilienhaus in der Wohnzone W2 ist rechtmässig, da das Vorhaben die Anforderungen an die Einordnung in die bauliche und landschaftliche Umgebung (§ 238 PBG) sowie die kommunalen Bauvorschriften (BZO) erfüllt und die Vorinstanz ihren Ermessensspielraum nicht überschritten hat.BaubewilligungBRG ZH BRGE I Nr. 0073/2020 · 19.06.2020AbgewiesenDer Gebäudeabstand im Sinne von § 260 Abs. 1 PBG wird von der hinter dem Vorsprung gelegenen Fassade gemessen; ein abstandsprivilegierter Erker nach § 260 Abs. 3 PBG bleibt bei der Berechnung des Gebäudeabstands für den Mehrlängenzuschlag gemäss § 27 Abs. 2 ABV und Art. 14 Abs. 3 BZO ausser Betracht.BaubewilligungBRG ZH BRGE II Nrn. 0142-0143/2019 · 10.09.2019GutgeheissenAusnahmebewilligungen nach § 220 PBG setzen besondere Verhältnisse voraus und dürfen nicht zur unzulässigen Quartierplanung durch Dispense führen. Eine systematische Unterschreitung von Wegabständen via Ausnahmebewilligungen widerspricht dem Prinzip der Gewaltentrennung.BaubewilligungAusnahmebewilligungGestaltungsplanBRG ZH BRGE I Nrn. 0061-0063/2019 · 10.05.2019Teilweise gutgeheissenEine Arealüberbauung muss die erhöhten gestalterischen Anforderungen nach § 71 PBG erfüllen, insbesondere eine besonders gute Einordnung in das Ortsbild und die bauliche Umgebung. Grossmassstäblichkeit allein rechtfertigt keine Ablehnung, sofern die Rücksichtnahme auf die Umgebung gewahrt ist.BaubewilligungBGer BGE 145 I 52 · 01.01.2019Teilweise gutgeheissenDas Baurekursgericht darf einen Einordnungsentscheid der kommunalen Baubehörde nach § 238 PBG/ZH nur aufheben, wenn diese bei der Anwendung der Ästhetikregelung den durch die Gemeindeautonomie gewährleisteten Beurteilungs- und Ermessensspielraum überschritten hat. Eine Reduktion der grundsätzlich zugelassenen Baumasse aus ästhetischen…BaubewilligungBGer 1C_42/2018 · 08.08.2018AbgewiesenDie Bewilligung von Neubauten in einer Kernzone mit schutzwürdigem Ortsbild kann gestützt auf § 238 PBG verweigert werden, wenn die geplante Überbauung durch ihre Volumen und Anordnung einen krassen Widerspruch zur baulichen und landschaftlichen Umgebung schafft und Schutzobjekte beeinträchtigt.BaubewilligungBGer 1C_92/2018 · 09.07.2018AbgewiesenEine Arealüberbauung muss gemäss § 71 PBG/ZH besonders gut gestaltet sein und alle relevanten Kriterien (u.a. Beziehung zum Ortsbild und baulicher Umgebung) erfüllen; eine selektive Prüfung nur einzelner Kriterien genügt nicht. Die kantonale Vorinstanz darf die Einhaltung dieser Anforderungen vollumfänglich prüfen, ohne die…BaubewilligungBRG ZH BRGE I Nrn. 0012-0013/2018 · 09.02.2018Teilweise gutgeheissenDie Baureife eines Grundstücks nach § 234 PBG ist auch bei laufenden Planungsverfahren zu bejahen, wenn die Planänderung nicht hinreichend konkretisiert ist oder keine ernsthaften Realisierungschancen hat. Bei Bauvorhaben auf Konzessionsland sind die kantonalen Richtlinien nur anwendbar, soweit sie nicht mit nutzungsplanerischen…BaubewilligungAusnahmebewilligungGestaltungsplanBGer 1C_5/2016 · 18.05.2016GutgeheissenEine Mobilfunkanlage auf einem baurechtswidrig hohen Gebäude bedarf einer Ausnahmebewilligung nach § 220 PBG, wenn sie zu einer weitergehenden Abweichung von Bauvorschriften führt. Die ästhetische Beurteilung nach § 238 PBG unterliegt der Gemeindeautonomie, sofern sie vertretbar ist.BaubewilligungAusnahmebewilligung

Die Leitsätze sind eigene, KI-gestützte Zusammenfassungen der amtlichen Volltexte (Stand 2026-10-11). Massgebend ist allein der Entscheid des Gerichts.