§ 203 Abs. 2 PBG
9 Entscheide zur Interessenabwägung rufen diese Bestimmung an. Sortiert nach Datum, neuester zuerst.
56%der Beschwerden wurden ganz oder teilweise gutgeheissen
Korpusmittel: 26%
VGer ZH VB.2024.00230 · 19.03.2026AbgewiesenDie Aufnahme eines Objekts in ein Inventar des Natur- und Heimatschutzes begründet die Vermutung der Schutzwürdigkeit (§ 203 Abs. 2 PBG); gefährdet ein Bauvorhaben ein solches Inventarobjekt, ist die zuständige Behörde grundsätzlich verpflichtet, vorab einen Schutzentscheid zu treffen. Auf diesen kann nur verzichtet werden, wenn eine…BaubewilligungOrtsplanungsrevisionVGer ZH VB.2024.00457 · 27.11.2025Teilweise gutgeheissenAus der Nichtaufnahme eines Gebäudes in ein Denkmalpflege-Inventar lässt sich nicht ableiten, dass dem Objekt keine potenzielle Schutzwürdigkeit zukommt. Ein nach wissenschaftlichen Kriterien abgefasstes architekturhistorisches Parteigutachten kann genügend konkrete Anhaltspunkte für eine mögliche Schutzwürdigkeit begründen und damit…BaubewilligungVGer ZH VB.2024.00360 · 19.06.2025Teilweise gutgeheissenAuch ein nicht inventarisiertes Gebäude kann potenziell schutzwürdig sein; liegen konkrete Hinweise darauf vor, hat die Baubehörde vor Erteilung einer Baubewilligung zwingend einen Schutzentscheid zu treffen. Es ist dafür nicht erforderlich, dass die Schutzqualität offensichtlich ist oder das Objekt inventarisiert wurde.BaubewilligungVGer ZH VB.2024.00322 · 28.05.2025AbgewiesenDie Festlegung einer Kernzone und der Erlass von Kernzonenbestimmungen ermöglichen keinen Schutz der Bausubstanz; sind solche Massnahmen notwendig, ist eine formelle Unterschutzstellung erforderlich (§ 205 lit. a PBG). Die Verneinung des Eigenwerts und des Situationswerts eines inventarisierten Gebäudes rechtfertigt dessen Entlassung…OrtsplanungsrevisionVGer ZH VB.2024.00235 · 04.03.2025GutgeheissenDie Aufnahme eines Objekts in ein Natur- und Heimatschutzinventar begründet eine Schutzvermutung; gefährdet ein Bauvorhaben ein solches inventarisiertes Objekt, ist die Baubehörde verpflichtet, vorab einen Schutzentscheid zu treffen. Kann eine Gefährdung des inventarisierten Landschaftsschutzobjekts nicht von vornherein ausgeschlossen…BaubewilligungAufzonungOrtsplanungsrevisionVGer ZH VB.2023.00242 · 16.05.2024GutgeheissenKann eine Gefährdung eines inventarisierten Objekts durch ein Bauvorhaben von vornherein ausgeschlossen werden, besteht für das Gemeinwesen keine Veranlassung, über Schutzwürdigkeit und Schutzumfang des Inventarobjekts zu entscheiden; eine Interessenabwägung entfällt. Reversible Massnahmen beeinträchtigen den Eigenwert eines…BaubewilligungBRG ZH BRGE I Nrn. 0041-0042/2021 · 12.03.2021GutgeheissenEine Baubewilligung für eine temporäre Wohnsiedlung in Modulbauweise mit Wellblechfassaden erfüllt nicht die Anforderungen an eine befriedigende Gesamtwirkung gemäss § 238 Abs. 1 PBG und die besondere Rücksichtnahme auf Schutzobjekte nach § 238 Abs. 2 PBG, wenn das Erscheinungsbild in einem störenden Gegensatz zur qualitätsvollen und…BaubewilligungBRG ZH BRGE II Nr. 0004/2020 · 28.10.2019NichteintretenDie Aufnahme eines Gebäudes in das kommunale Inventar der kunst- und kulturhistorischen Schutzobjekte nach § 203 Abs. 2 PBG stellt keinen anfechtbaren Verwaltungsakt dar, solange keine förmliche Eröffnung mit Hinweis auf das gesetzliche Veränderungsverbot nach § 209 Abs. 2 PBG erfolgt; auf einen dagegen erhobenen Rekurs ist nicht…BRG ZH BRGE IV Nrn. 0006-0009/2016 · 21.01.2016Besonderer AusgangDie Rekurslegitimation eines Heimatschutzverbandes setzt grundsätzlich voraus, dass das streitbetroffene Objekt inventarisiert ist; eine Ausnahme gilt jedoch, wenn das Gemeinwesen seiner Inventarisierungspflicht nicht nachgekommen ist oder wenn ein Verzicht auf Schutzmassnahmen materiell einer Inventarentlassung gleichkommt und die…Korpusmittel: 26%
Die Leitsätze sind eigene, KI-gestützte Zusammenfassungen der amtlichen Volltexte (Stand 2026-10-11). Massgebend ist allein der Entscheid des Gerichts.